Bollywood Fanfiction

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 Die Frau ohne Namen

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AutorNachricht
Jia-Sanjana
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BeitragThema: Die Frau ohne Namen   Mi 4 Dez 2013 - 20:44

Halli Hallo zusammen.  
Ich werde mich auch mal ein klingen und einer meiner KG´s präsentieren. Ich hoffe, das sie euch gefällt. Die FF ist aus dem Anfang von Dil Se entstanden. Allerdings aus einer anderen Sichtweise. 

Lange Rede kurzer Sinn. Viel Spaß dabei  




Die Frau ohne Namen

Dunkelheit umschließt den Bahnhof. Einsamkeit. Alles scheint still zu sein. Warme Luft umspielt mich und dennoch ist mir kalt, ziemlich kalt sogar.
Nichts und niemand ist hier. Wirklich niemand, außer mir. Wie ich heiße ? Mein Name ist Rishi Varma,– Journalist und auf dem Weg nach Hause. Ich habe lange auswärts gearbeitet, nun ist es Zeit zurück zu kehren, an dem Ort, an dem ich am liebsten bin. Mein zu Hause. Fröstelnd setzte ich mich auf eine Bank. Sachte umspiele ich meine Zigarette, versuche mir sie an zu zünden, doch immer wieder versagt das Feuer. Suchend blicken meine Augen um sich, suchen nach einer Person, die mir vielleicht aushelfen könnte. „"Mist“", entspringt es mir, als meine Augen plötzlich einen Haufen erblicken, einen schwarzen Haufen. Wahrscheinlich schützt sich ein Penner vor dem Sturm. „"Hey…. Hey"…“, doch nichts rührt sich. Deutlich aber kann ich Hände sehen, zwar ist es ziemlich weit weg, aber dennoch gut sichtbar. Jedoch bewegen sie sich schnell und versuchen die ganze Zeit sich zu schützen, den Stoff fest zu halten. 
Nervös blicke ich auf meine Uhr. Wie lange wird es noch dauern, bis endlich der Zug eintrifft? Nach dem Wetter zu urteilen noch lange. Viel zu lange. Ich stehe auf und möchte mich versichern, dass ich nicht alleine bin. Als ich gerade aufgestanden bin, erfährt ein mächtiger Sturm meinen Körper, meine Haare wehen wild durch die Gegend und das schwarze Tuch, was so schützend über den Penner lag, fliegt fast davon. Erst dann merke ich, dass es kein Penner ist, sondern eine Frau. Eine wunderschöne sogar.
Dunkle geheimnisvolle Augen. Ein schön geschwungener Mund. Eine schmale Nase und ein süßer strenger Blick. Goldene Haut. 
Wie gebannt starre ich auf die Person, bis sie es schließlich schafft, ihr Tuch wieder um ihren Körper zu legen. Die Frau scheint mich zu ignorieren, würdigt mir keinen Blick und schließt ihre Augen. 
Ich schreite näher auf sie zu, denn ich bin neugierig geworden und außerdem habe ich immer noch kein Feuer. „"Entschuldigung“", doch immer noch bewegt sie sich nicht. Kein Stück, kein Zentimeter. 
"Es tut mir leid, dass ich sie störe. Ich hatte sie….... naja, ich hatte sie für einen Mann gehalten. Aber sie sind eine Frau, eine schöne noch dazu. …. Entschuldigen sie noch mal, aber haben sie Feuer?“" Erst jetzt blickt sie sich sehr langsam um. Immer noch kämpft sie gegen den Sturm an. 
Ich atme einmal tief durch und fasse all meinen Mut zusammen, bis ich schließlich fast neben ihr sitze. „"Sie lachen wohl nie oder?“" Stumm und still blicken ihre Augen in die meinen. „"Ich meine nur, lachen ist doch was Schönes."“ Es hat keinen Sinn auf diese Frau einzureden, sie möchte wohl doch nicht reden. Nur einmal noch, möchte ich es versuchen. „"Möchten sie.. ich meine brauchen sie etwas.. Kann ich etwas für sie tun oder ihnen etwas …bringen"“ Ihre Augen schauen mich an. Zart und liebevoll. Ängstlich. Sie erhebt ihre Stimme, ziemlich dunkel und verloren. "„Eine Tasse Tee."“ Fröhlich, mit einem Lächeln, blicke ich sie an. "„Eine Minute. Sie bekommen ihren Tee."“ Zügig verlasse ich den Bahnhof um an einem nah gelegenen Stand eine Tasse Tee zu kaufen. 2 Tassen um ehrlich zu sein.
Plötzlich ertönt ein Pfeifen. Das Pfeifen eines Zuges. Ob es meiner ist ? Ich frage dem Mann an dem Stand. "„Nein, es ist ein anderer Zug. Es haben mehrere Züge Verspätung, sie müssen auf ihren noch warten." Ich kenne das“ trotzdem bin ich hastig. Bezahle schnell und mache mich auf den Weg zurück zum Bahnsteig. 
Als ich dort ankomme, suchen meine Augen vergeblich nach der Unbekannten Frau. Schließlich erblicke ich sie im vorbei fahrenden Zug. Noch einmal sehen wir uns in die Augen.
Ob ich sie wieder sehen werde? Wartend setzte ich mich auf meine Bank zurück und warte auf meinen Zug.



ENDE 


Zuletzt von Jia-Sanjana am Do 5 Dez 2013 - 19:00 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Aoibheal
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BeitragThema: Re: Die Frau ohne Namen   Do 5 Dez 2013 - 6:49

Eine Begegnung der unbekannten Art. SIE wirkt auf ihn geheimnisvoll, unergründlich.... Warum sitzt diese Frau ganz alleine
in der Nacht auf dem Bahnhof? Ist sie vielleicht vor irgendetwas oder irgendjemandem auf der Flucht?
Hat sie ihn zum Tee holen geschickt um nicht weiter bedrängt zu werden?
Und dann ist sie fort, entschwindet mit dem Zug ins Unbekannte....

Eine tolle KG, mit einem offenen Ende.... Man kann sich selbst ausmalen was noch passieren könnte. Sieht er sie wieder? Wird sich aufklären, wer und was sie ist? Er hat sich nicht mit Namen vorgestellt, sie könnte nicht nach ihm suchen selbst wenn sie wollte. Also bleibt ess dem Zufall und Schicksal überlassen....

Das schreit geradezu nach einer Fortsetzung! Du bist ein echtes Schreibertalent! Mir hat es sehr gut gefallen!
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Jia-Sanjana
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Anzahl der Beiträge : 82
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BeitragThema: Re: Die Frau ohne Namen   Do 5 Dez 2013 - 12:13

Aoibheal

 Deine Worte haben mich tatsächlich überrascht.  
Ich danke dir für das wundervolle Kommentar Vor allem für das Schreibtalent ..   Ich dachte wirklich, das es schlimmer ist ...  aber bekanntlich soll man nicht so viel denken.

Richtig... die Geschichte bleibt offen. Man kann sich dazu reimen wie es weiter geht, oder wie es ein Ende genommen hat. Es war der Anfang einer Begegnung..  

Mal sehen, ob ich daraus noch eine Forti schreiben. Oder sich eine daraus schreiben lässt  




Rahul: Schokolade oder Blumen?
Tina: Hääää???????
Rahul: Na egal! Ich habe weder noch dabei...
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Kayol
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BeitragThema: Re: Die Frau ohne Namen   Sa 7 Dez 2013 - 19:28

Eine schöne kleine Geschichte

ist wie bei "Dil Se" leider hab ich ihn nur auf Englisch gesehen


Wenn Sie sagen, Abtreibung sei nur eine Sache zwischen einer Frau und ihrem Arzt, dann vergessen Sie
jemanden!!
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Jia-Sanjana
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BeitragThema: Re: Die Frau ohne Namen   Sa 7 Dez 2013 - 19:34

Kayol

Ich danke dir sehr für dein Kommentar  
Genau.. ist wie bei Dil Se... habe aber etwas verändert und ein bisschen dran rum gekurbelt. Ist gar nicht schlimm, das du ihn nur in Englisch gesehen hast. 
Dafür brauchst du auch nicht mehr zu wissen. Das reicht vollkommen  
Ich danke dir nochmal  


Rahul: Schokolade oder Blumen?
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Silvie
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Ort : Glückstadt/Hamburg

BeitragThema: Re: Die Frau ohne Namen   So 9 Feb 2014 - 14:27

Deine KG „Die Frau ohne Namen“ ist sehr kurz und schnell gelesen.
Nicht viel Text auf den ersten Blick.
Doch du beweist einmal mehr, dass Worte im Überfluss nicht immer nötig sind, um eine gefühlvolle und zu Herzen gehende Geschichte zu schreiben.


Dem einsamen im strömenden Regen stehenden Reisenden Rishi fällt die Schönheit der jungen Frau sofort auf.
Er buhlt um ihre Gunst und erobert sie mit seiner Liebenswürdigkeit.
Doch als er mit seinem Tee in den Händen auf den Bahnsteig zurückkehrt, zerplatzen seine Träume – die junge Frau ist verschwunden.
Auch mich hat die Szene sofort an „Dil Se“ erinnert.


Sehr gefühlvoll und realistisch beschreibst du die Situation am Bahnsteig.
Aus der Ich-Perspektive schilderst du sein anfängliches Glück und seine Bewunderung für die fremde Frau.
Doch mit ihrem Verschwinden landen wir gemeinsam mit ihm wieder ziemlich unsanft auf dem Boden der Realität.


Der sehr kurz gehaltene, aber gefühlvolle Schreibstil ging mir unglaublich nahe, weil du es schaffst so viel von Rishi und seinen Gefühlen preiszugeben.
So entstand durch die Schilderungen vor meinem inneren Auge ein sehr lebhaftes Bild von ihm und seinen Gefühlen.
Du lässt uns in sein Herz schauen.


“ Die Frau ohne Namen” ist eine leise, melancholische Geschichte.
Sie ist vielleicht äußerlich sehr schmal gehalten, jedoch ist der Inhalt reich gefüllt mit Emotionen und hallt deshalb sehr lange nach.
Eine Hommage an das Leben und die Liebe, den Augenblick zu genießen – mit seinen schwindelerregenden Höhen und niederschmetternden Tiefen.


Ich danke dir, dass du diese bezaubernde KG mit uns geteilt hast.



Das Glück zu erkennen, wenn es vor einem liegt, den Mut und die Entschlossenheit zu haben, es aufzuheben, in die Arme zu schließen und es festzuhalten.
Das ist die Intelligenz des Herzens.
Verstand ohne Gefühle ist reine Logik und das ist nichts besonderes.
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Jia-Sanjana
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BeitragThema: Re: Die Frau ohne Namen   Mi 12 Feb 2014 - 18:48

Silvie

Mein Gott. Danke für dieses Kommentar. Um ehrlich zu sein, bin ich vollkommen sprachlos und weiß nicht genau, was ich dazu sagen soll.
  

Dein Kommentar war fast noch aufschlussreicher und gefühlvoller als die ganze Geschichte.
Ich bin fasziniert. Danke dir herzlichst dafür.
Natürlich auch dafür, das du sie gelesen hast!


Rahul: Schokolade oder Blumen?
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Rahul: Na egal! Ich habe weder noch dabei...
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